Namibia  

Namibia - unser neues Zuhause auf Zeit

Namibia ist ein sehr trockenes und dünn besiedeltes Land im südlichen Afrika. Ein Wüstenland, welches ungeahnte Naturschönheiten zu bieten hat.

Gross und schön
Namibia ist rund 20 mal grösser als die Schweiz, hat aber nur einen Viertel unserer Bevölkerung. Das ergibt nur knapp zwei Menschen pro qkm. Von so viel Platz und Raum können wir in der engen Schweiz nur träumen! Etwa 1500 km sind es von Namibias südlichem Grenzfluss, dem Oranje, bis zu seinem nördlichsten Punkt am Kunene-River. Knapp 600 km liegen zwischen dem Atlantik und dem Grenzzaum zur Nachbarrepublik Botswana. Allerdings sind weite Teile kaum oder gar nicht bewohnbar, so die Wüste Namib und die Kalahari-Wüste. Die unendliche Weite und Einsamkeit der Landschaften, die bizarre Schönheit der unberührten Natur ist äusserst reizvoll und für das Land ein wichtiges touristisches Potenzial. Dem Schutz Natur und ihrer Erhaltung wurde sowohl in den Jahrzehnten der südafrikanischen Oberhoheit als auch seit der Unabhängigkeit hohe Priorität eingeräumt.

Bevölkerung
Mit den nur 1,8 Mio Einwohnern verfügt Namibia über eine erstaunliche kulturelle und sprachliche Vielfalt. Man zählt rund ein Dutzend ethnische Hauptgruppen und ebensoviele Sprachen, die sich in noch mehr Dialekte aufgliedern. Amtssprache ist heute Englisch. Rund 2/3 der Einwohner und Einwohnerinnen leben in ländlichen Gebieten, der Grossteil ist in der Landwirtschaft tätig. Die Arbeitslosig-keit ist wie in vielen afrikanischen Ländern ein grosses Problem. Betroffen davon ist vor allem die schwarze Bevölkerung, die 86% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Nur knapp 7% sind Weisse und weitere rund 7% Farbige.

Unabhängig und am Strampeln
Namibia erlangte am 21. März 1990 als letztes afrikanisches Land die Unabhängigkeit. Während dreier Amtsperioden stand der ehemalige SWAPO-Führer Dr. Sam Nujoma der Republik als Staatspräsident vor (SWAPO= South West Africa People‘s Organisation). Nach vierzehn Jahren wurde er 2005 von seinem Parteifreund Hifikepunye Pohamba abgelöst.
1995 lancierte die Regierung den First National Development Plan mit folgenden Hauptzielen: Ankurbelung eines nachhaltigen wirtschaftlichen Wachstums, Reduktion der Armut, Reduktion der Einkommensunterschiede und Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten. Trotz dieser guten Vorsätze geht es - aus diversen Gründen, die nicht selten globale Zusammenhänge haben! - nicht aufwärts. Die Wirtschaftslage ist desolat, die Einkommensunterschiede werden grösser, die Zahl der Arbeitslosen steigt, Ausländische Investoren verhalten sich äusserst zurückhaltend. Das Pro-Kopf-Einkommen ist in letzter Zeit rückläufig, der Staat verschuldet sich zusehends.
Nur in der Fischereiwirtschaft, in einzelnen Bereichen des Bergbaus und im Tourismus ist eine positive Entwicklung festzustellen.


Alter Zeuge von Appartheit und Bürgerkrieg


Wenigsten eimal täglich Maisbrei


Grössenvergleich Europa - Namibia

Weiterführende Links zu Namibia:

Allgemeine Informationen
http://de.wikipedia.org/wiki/Namibia
viele Bilder: www.namibia.de

Reiseinformationen
www.namibia-info.net
www.lonelyplanet.com
www.namibia-tourism.com

Gesundheit
Deutsch: www.sti.ch
Englisch: www.safetravel.com

Nachrichten
Deutsch: www.az.com.na
Englisch: www.namibian.com.na

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